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Heute haben wir Geminis erste "echte" Cyberangriffe für Sie. Es kriselt in der Überwachungsfirma Flock. World Models scheinen noch immer nach einem Use-Case zu suchen. Außerdem gibt es mal wieder ein neues KI-Gadget am Markt: einen unauffälligen KI-Ring für Gesprächsnotizen.
Gemini dringt bei Tests autonom in Firmensysteme ein
Wall Street Journal berichtet, dass Googles Gemini bei Tests durch das Sicherheitsunternehmen Irregular autonom auf geschützte Systeme dreier Firmen zugriff. In einem Fall probierte das Modell Passwörter durch, in zwei weiteren fand es Zugangsdaten in einem öffentlichen Repository. Google erklärte, Gemini habe die Angriffe beendet, sobald es erkannt habe, dass reale Unternehmen betroffen waren. [1]
Flock Safety bietet freiwillige Abfindungen an
Flock Safety, die Überwachungsfirma, deren KI-gestützte Software und Hardware in mehreren US-Bundesstaaten weitläufig eingesetzt wird, bietet seiner rund 1.500 Personen starken Belegschaft laut Wired freiwillige Abfindungen an. Die Führungsebene erwartet sich großes Interesse an diesem Angebot. Letztlich geriet die Firma von mehreren Seiten wegen konkreten Missbräuchen durch EInsatzkräfte und anderen Datenschutzbedenken unter Beschuss: Florida und Texas werden die Kennzeichenerkennung des Unternehmens nicht mehr einsetzen. Eine Antiüberwachungsgruppe erklärte zudem, allein im August hätten 90 Städte Flock den Rücken gekehrt. [2]
World-Model-Labore halten Produktpläne geheim
AMI Labs und World Labs halten konkrete Produktpläne für ihre World Models trotz Finanzierung weitgehend unter Verschluss. AMI-Mitgründer Michael Rabbat zufolge befindet sich sein Labor in der Forschungsphase und nennt weder Produkte noch Zeitplan. World Labs zeigt mit Marble begehbare 3D-Umgebungen für Spiele und CGI, konkret gibt es aber noch keinen klaren Marktfokus. [3]
Voccis Meeting-Recorder-Ring
Voccis 249 Dollar teurer Ring zeichnet Gespräche per Doppeltipp auf und erstellt daraus Transkripte, Zusammenfassungen und Highlights. Im Praxistest transkribierte er selbst längere Gespräche in lauten Cafés überwiegend korrekt, während App und Automatisierungen unausgereift wirkten. Die zum Träger gerichtete Aufnahmeanzeige birgt Datenschutzrisiken, da Gesprächspartner die Aufnahme leicht übersehen können. [4]
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