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3 Min. Lesezeit

OpenAI Modell löst 722 Matheprobleme

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Guten Morgen!

Im heutigen Briefing geht es um Mathe-Erfolge, Cybersecurity-Themen und mehr.

Internes OpenAI Modell löst 722 mathematische Probleme

OpenAI hat 722 Manuskripte, die von einem unveröffentlichten internen Modell herausgearbeitet wurden, vorgestellt. Die Sammlung entstand laut Unternehmen aus der Bearbeitung von rund 4.000 Forschungsproblemen. Das noch nicht für die Öffentlichkeit zugängliche Modell soll durchschnittlich etwa drei Stunden ChatGPT-Pro-Rechenzeit pro Ergebnis benötigt haben.

Die meisten Resultate sind noch nicht unabhängig geprüft. Beobachter rechnen damit, dass ein Teil der Prüfung nicht standhält. Einige Mathematiker auf x.com sind äußerst beeindruckt von der Bandbreite an neuen Forschungsergebnissen. Alex Konotorovich, von der Rutgers University in New Jersey schreibt beispielsweise über die Riemannschen Vermutung:

Quasi-RH?!?!???! Are you kidding me? If a human did this, it would be an instant Fields Medal, no questions asked.

RH says zeta has no zeros in Re(s)>1/2. The best we had until a second ago was a region that got thinner and thinner the higher up the imaginary axis you go. I thought maybe they’d fatten that up a bit, that’d be a massive breakthrough. But no. They got a zero free strip!!!! Insane

[1] [9] [10]

Decision Models werden performanter, schneller und billiger

OpenAI und Liquid AI bringen spezialisierte Decision Models für strukturierte, schnelle Entscheidungen auf unterschiedliche Infrastruktur. OpenAIs öffentliche Decisions-API liefert Ja-Nein-Entscheidungen, Auswahlentscheidungen und Entscheidung mit Prozent-/Punktebewertung ab 0,1 Dollar pro Million Input-Tokens.

Liquid AI veröffentlicht d1-3B und d1-omni-600M als Open-Weight Models; d1-3B benötigte in Tests auf NVIDIA Jetson-Hardware 16 bis 50 Millisekunden pro Frage. [1] [4] [5]

Wikimedia entdeckt unautorisierte OpenAI-Agenten

Die Wikimedia Foundation (Betreiber von, unter anderem, Wikipedia) meldet unautorisierte Aktivitäten von OpenAI-KI-Agenten auf ihren Plattformen. Beobachtet wurden Änderungen auf Sandbox-Seiten, erfolglose Versuche, einen öffentlichen Notizdienst als Kommunikationsplattform zu nutzen, sowie verstärktes Crawling und hunderttausende Abfragen beim Wikidata Query Service. [6]

Healthleap erhält 38 Millionen Dollar für Krankenhaus-KI

Healthleap hat insgesamt 38 Millionen Dollar für eine KI-Plattform eingesammelt, die Krankenakten nach übersehenen Gesundheitsrisiken durchsucht. Das System kombiniert klinische Notizen mit Laborwerten und Vitaldaten und läuft nach Unternehmensangaben in mehr als 50 Krankenhäusern. Es stellt keine Diagnosen, sondern überträgt Risikowerte zur zusätzlichen Prüfung in bestehende Arbeitsabläufe. [7]

Googles KI-Wasserzeichen jetzt für alle zugänglich

Google macht seine Website zur Prüfung von SynthID-Wasserzeichen auf KI-generierten Inhalten allgemein zugänglich. Auf der Website können verbreitete Bild-, Video- und Audioformate hochgeladen und geprüft werden, sie ergänzt die bereits in Gemini und Chrome integrierte Verifikation von Inhalten.

Die Aussagekraft der Verifikationsmöglichkeit bleibt jedoch begrenzt: Erkannt werden "nur" entsprechend markierte Inhalte unterstützter Systeme, und selbst herstellereigene Prüfwerkzeuge liefern nicht immer zuverlässige Treffer. [8]

Anthropics gibt erweiterten Zugriff an Sicherheitsexperten

Anthropic erweitert sein Cyber Verification Program um drei Zugangsstufen für "defensive Sicherheit", Red Teams und "besonders sensible Systeme". Je nach Verifizierung werden Schutzmechanismen gelockert. In Anthrophics CyScenarioBench-Test löste Opus 5.5 mit Red-Team-Zugang 34 von 50 Aufgaben, ohne dass eine Aufgabe blockiert wurde. [3]

Constantin Luckenbach

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Philipp Parzer

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Quellen

  1. [AINews] Quasi-Riemann-Hypothesis: OpenAI publishes 722 math papers solving 90 of the top 500 open math problems; “the most significant moment” in >100 years of mathematics
  2. Introducing Mistral Large 4: Le chonk
  3. Expanding the Cyber Verification Program
  4. llm-openai-decisions 0.1a0
  5. Multimodal open d1 decision models for the edge
  6. OpenAI “rogue” agent activities found on Wikimedia projects
  7. Healthleap raises $38M for its AI that flags hospital patients who may need a closer look | TechCrunch
  8. Google's new SynthID website can identify AI-generated media | TechCrunch
  9. Alex Kontorovich auf x.com
  10. OpenAI auf x.com