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Im heutigen Briefing geht es um Apple und Microsoft sowie eine Änderungen der Herangehensweise von Amazon in der Rechenzentrum-Thematik.
Microsoft CEO: "Es braucht eine Notbremse für KI-Agenten"
Microsoft-Chef Satya Nadella warnt davor, KI-Agenten Zugriff auf sensible Daten und wichtige Unternehmensprozesse zu geben, ohne ihre Handlungen wirksam überwachen und begrenzen zu können. Wie ein KI-Modell zu einem gewünschten Ergebnis kommt, lässt sich bei den meisten Implementierungsarten nicht zuverlässig nachvollziehen.
Er meint aber, dass die Verantwortung möglicher Fehler nicht an KI-Agenten ausgelagert werden darf und bei den Firmen, die KI einsetzen, liegt.
“We simply can't outsource responsibility for what intelligence does on our behalf.”
Nadella empfiehlt in seinem Post auf x.com, leistungsfähige KI-Modelle wie ein internes Sicherheitsrisiko zu behandeln: mit begrenzten Zugriffsrechten, gut beschriebenen Protokollen, unabhängigen Prüfungen durch Dritte und einer "Notbremse", mit der Menschen laufende Aufgaben stoppen können. Die Schutzmechanismen müssen isoliert vom Modell angelegt werden, damit das Modell sie weder verändern noch umgehen kann.
Auch offengelegte Gedankengänge oder ein zweites KI-Modell als Prüfer bieten laut Nadella keine verlässliche Absicherung. Ganz klar sei, Unternehmen bleiben für die Handlungen ihrer Agenten verantwortlich. [3]
Amazon verzichtet bei Rechenzentren auf Geheimhaltung
Amazon hat angekündigt, bei Verhandlungen mit Kommunalverwaltungsinstanzen über den Bau von Rechenzentren keine Geheimhaltungsvereinbarungen mehr einzusetzen. Der Konzern folgt damit Microsoft. Ob dies lokalen Widerstand gegen die Inbetriebnahme weiterer Zentren mindert, bleibt offen.
Viele Moratorien stoppen neue Rechenzentrumsprojekte für ein bis zwei Jahre. Bis ein neues Rechenzentrum in Betrieb geht, dauert es laut den im Artikel zitierten Einschätzungen oft zwei bis fünf Jahre. Deshalb ist unklar, ob diese vorübergehenden Stopps Projekte dauerhaft verhindern oder lediglich verzögern. [1]
Apple übernimmt Personal von Huxe AI
Apple hat vereinbart, bestimmten Beschäftigten des KI-Audio-Start-ups Huxe Stellen anzubieten, außerdem soll das geistige Eigentum der Firma lizenziert werden (Apple erhält keine Exklusivitätsrechte).
Huxe wurde von früheren Entwicklern der KI-Podcast-Funktionen von NotebookLM gegründet und hatte zuvor die Einstellung seines Dienstes angekündigt. Die Meldung bei der EU-Kommission verrät weder, wer die Angebote annahm, noch Apples Produktpläne. [2]
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