Guten Morgen!
KI-Agenten verlassen die Demo-Phase: Sie durchsuchen Millionen Proteinsequenzen nach neuen Wirkstoffen, halten Betrüger hin und kaufen bald händlerübergreifend für uns ein.
Apertus 1.5 wird multimodal und erhält längeren Kontext
Apertus 1.5 ergänzt die Open-Source 8B- und 70B-Modelle um Bild- und Audioverständnis, Thinking Mode, bessere Tool-Nutzung und 262.144 Token Kontext. Die Modell-Gewichte stehen seit 24. Juli unter Apache 2.0 Lizenz zur Verfügung; laut Projekt sind auch Daten und Trainingsdetails offen. [1]
FLUX.3 Image Klein bringt Layout-Steuerung in offene Bildmodelle
FLUX.3 Image Klein von Black Forest Labs kombiniert Text-to-Image, Multi-Reference-Editing und Layout Control über Bounding Boxes. Die destillierte Version ist auf schnelle Inference ausgelegt. Laut Hugging Face erzeugt die Version ein Bild mit 1.024 mal 1.024 Pixeln in rund zwei Sekunden auf einer H100-GPU. Für kleinere GPUs gibt es quantisierte Weights in NVFP4 und FP8, dazu LoRA-Trainingsskripte. [2]
Google-Agent findet potentiellen Kandidaten für antimikrobielles Peptid
Google DeepMind hat mit seiner Antigravity-Plattform Millionen Proteinsequenzen durchforstet und einen bislang uncharakterisierten Kandidaten für ein antimikrobielles Peptid unter die Lupe genommen. Der vorgestellte Workflow kombiniert Datenbanksuche, Strukturvergleich, Genomkontext, Literaturanalyse und Versuchsplanung. Der Kandidat gilt laut Google als biologisch plausibel, muss seine Wirksamkeit aber erst in der laufenden Wet-Lab-Validierung zeigen. [3]
Figma bündelt designrelevanten Kontext für KI-Agenten
Mit Figma Specs können Teams ihre Designsprache, Bibliotheken und Richtlinien in Markdown dokumentieren und Agenten als gemeinsamen Kontext bereitstellen. Zudem öffnet Figma seine Code Layers für interaktive Prototypen als öffentliche Beta. Über die MCP-Anbindung unterstützt die Plattform nach eigenen Angaben mehr als 20 neue Tools. [4]
Google startet zentralen Warenkorb für agentischen Handel
Googles Universal Cart sammelt Produkte aus der Suche und der Gemini-App über mehrere Händler hinweg und ist zunächst in den USA verfügbar. Nutzer können Benachrichtigungen zu Preisrückgängen und wieder verfügbaren Artikeln erhalten. Laut Google berücksichtigt das System zudem Kreditkartenvorteile und Rabattcodes; der Checkout nutzt das Universal Commerce Protocol für die Zusammenarbeit zwischen Händlern und AI Agents. [5]
Anthropic nennt Investoren 16,8 Milliarden Dollar Quartalsumsatz
Anthropic soll Investoren vor dem geplanten IPO für das dritte Quartal einen Umsatz von 16,8 Milliarden Dollar genannt haben, nach 11,5 Milliarden im Vorquartal. Laut Financial Times, lag die bereinigte operative Marge ohne aktienbasierte Vergütung bei elf Prozent. [6]
KI-Agenten sammeln Informationen direkt bei Betrügern
Das australische Startup Apate setzt Tausende Agenten ein, die Betrüger über Anrufe, Nachrichten, E-Mails und Websites beschäftigen und dabei Konten, Wallets oder Telefonnummern erfassen. Nach eigenen Angaben führten die Agenten 2,5 Millionen Gespräche und banden insgesamt 17 Jahre Arbeitszeit der Betrüger. Zu den Kunden zählen Commonwealth Bank und TPG Telecom; TPG leitete demnach fast 590.000 Anrufe an Apate weiter. [7]
|
Zeit für individuelle Insights?Wir sind KI-Experten und haben in und mit mehreren KI-Startups gearbeitet. Für etablierte Unternehmen jeder Größe haben wir KI in bestehende Abläufe integriert. Wir bringen zehn Jahre Erfahrung als Softwareentwickler und Business-Owner mit.
|
Quellen
- Apertus 1.5 Release Notes
- Welcome FLUX.3 Image Klein in Diffusers
- Google Antigravity: Accelerating Antimicrobial Peptide Search
- Figma announces new features to define how agents work on its platform | TechCrunch
- Google’s Universal Cart shopping tool launches in the US | TechCrunch
- Anthropic tells investors quarterly revenue up nearly 50% to $16.8bn ahead of IPO
- Apate sends AI agents undercover to get scammed so they can gather fraud intelligence | TechCrunch