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Im heutigen Briefing geht es um Anthropics gewaltigen Cloud-Bedarf, DeepSeeks offenen Inferenz-Stack, Metas erfolgreiche KI-App Muse, OpenAIs Einstieg in Biotech-Software und die Frage, wie Führungskräfte Leistung bewerten, wenn KI mitarbeitet.
KI erschwert Leistungsbewertung im Management
Mehr als die Hälfte der befragten Führungskräfte findet es nach Einführung von KI schwieriger, die Leistung Beschäftigter zu beurteilen. In einer von Monday.com beauftragten Nielsen-Umfrage unter 1.700 Führungskräften aus sieben Ländern berichtete fast die Hälfte von zusätzlichem Prüf- und Betreuungsaufwand. 39 Prozent lassen KI bereits Entwürfe für Leistungsbeurteilungen erstellen. [7]
Anthropic meldet gewaltigen Bedarf an Cloud-Kapazität
Laut einem dem Wall Street Journal zugespielten Börsenprospekt rechnet Anthropic mit Ausgaben von mehr als 750 Milliarden Dollar für Cloud-Verträge, darunter noch nicht abgeschlossene Vereinbarungen. Zudem mietet das Unternehmen eigene Rechenzentren. Für das erste Halbjahr nennt das Dokument 16,3 Milliarden Dollar Umsatz und 80,7 Milliarden Dollar Nettoverlust; Anthropic kommentierte die Angaben gegenüber TechCrunch nicht. [8]
Metas KI-App Muse erreicht zehn Millionen US-Downloads
Metas KI-Assistent Muse kam laut Sensor Tower binnen 40 Tagen auf 10,2 Millionen Downloads in den USA. Die Bindungsrate nach sieben Tagen lag bei 30 Prozent, gegenüber durchschnittlich 19 Prozent bei konkurrierenden KI-Apps. Meta setzte im Oktober allerdings 39 Prozent seiner gesamten Werbeausgaben für Muse ein; verfügbar ist die App bislang nur in den USA und Kanada. [9]
DeepSeek öffnet Teile seines Inferenz-Stacks
DeepSeek hat DeepInfer, den Inferenz-Stack hinter V4.1 Flash, unter Apache 2.0 veröffentlicht und meldet 155 Billionen Tokens täglich, 96 Prozent Cache-Treffer sowie 400 Millisekunden bis zum ersten Token. Zentrale Komponenten für KV-Cache und Load Balancing sind jedoch nicht vollständig enthalten; die Produktionswerte wurden nicht unabhängig geprüft. [1]
OpenAI übernimmt Biotech-Softwareanbieter Orchestra Bio
OpenAI übernimmt das vier Jahre alte Biotech-Softwareunternehmen Orchestra Bio; finanzielle Bedingungen wurden nicht veröffentlicht. Dessen KI-Agenten unterstützen Biotech-Unternehmen unter anderem bei Finanzplanung und Terminproblemen in klinischen Studien. Team und Technologie sollen in OpenAIs Life-Sciences-Modell Rosalind und die zugehörige Workbench einfließen, die nach Unternehmensangaben bereits Moderna und Novo Nordisk nutzen. [6]
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Quellen
- [AINews] DeepSeek DeepInfer: Open Source SOTA Inference running 155T toks/day/cluster making $22m/day at ~80% margin for a 81 day payback
- Granite Speech 5.0: Transcribe, Translate, and Attribute more Accurately and Faster
- Google has joined Amazon in attacking Nvidia's stronghold with AI app developers | TechCrunch
- Profiling TorchNeuron (Part 1): System-level profiling on AWS Trainium.
- NVIDIA Kumo Forecast Combines Pretrained Time-Series Representations with Historical Pattern Retrieval and Interpretability
- OpenAI acquires startup Orchestra Bio to beef up its biotech business | TechCrunch
- AI promises productivity, but for managers, it's mostly a headache for now | TechCrunch
- Anthropic’s cloud partnerships are getting messy | TechCrunch
- Meta's Muse hits 10M US downloads in 40 days, a milestone reached by only 11 other apps | TechCrunch